Zuletzt aktualisiert: 22. September 2026
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Stell dein Handy auf einen Zaun, eine Tasche oder einen Pfosten, richte es auf die Trainingsstelle und lass Videotapr geöffnet. Die App hält durchgehend die letzten 30 Sekunden bereit. Klappt die Übung, tippst du, und genau dieser Versuch ist gespeichert — samt Anlauf davor, denn der Clip endet in dem Moment, in dem du getippt hast. Du filmst also nicht in der Hoffnung, dass es klappt; du speicherst im Nachhinein, was bereits geklappt hat.
Kostenlos für Android und iOS — 3 Clips pro Tag, ohne Konto.
Weil du zwei Dinge gleichzeitig tust, die sich gegenseitig behindern. Training braucht deine Hände, deine Stimme und dein Timing; Filmen verlangt, dass du das Handy hältst und im richtigen Moment auf Aufnahme drückst. In der Praxis passiert eines von beidem: Du trainierst schlecht, weil du mit dem Handy beschäftigt bist, oder du verpasst den gelungenen Versuch, weil du gerade nicht aufgenommen hast.
Es gibt einen zweiten Grund, und der ist ärgerlicher. Ein Hund macht es meist dann richtig, wenn kein Druck da ist. Schaltest du die Kamera ein und stellst dich wartend daneben, ändert sich deine Haltung — und der Hund merkt das. Ein Handy, das ohnehin schon dastand und einfach weiterläuft, ändert am Training nichts.
| Übung | Cliplänge | Warum diese Länge |
|---|---|---|
| Sitz, Platz, Bleib | 10 Sekunden | Ein Kommando und die Reaktion darauf |
| Rückruf | 20 Sekunden | Die Distanz kostet selbst Zeit |
| Abfolge oder Agility-Parcours | 30 Sekunden | Mehrere Übungen hintereinander |
Wähle die Länge danach, was vor dem guten Moment passieren muss, nicht danach, wie lange die Übung dauert. Bei Sitz, Platz oder Bleib ist das kurz: ein Kommando, eine Reaktion, in zehn Sekunden erledigt. Beim Rückruf brauchst du mehr, weil die Distanz selbst Zeit kostet und du sehen willst, wie der Hund im Moment des Rufens reagiert hat.
Für eine Abfolge oder einen Agility-Parcours stellst du dreißig ein. Dann ist der ganze Durchgang drauf und du siehst auch, wo es fast schiefging. Die Länge lässt sich mitten im Training per Wischen auf dem Aufnahmebildschirm ändern — neu starten musst du nichts.
Dafür ist die Uhren-App da. Das Handy steht am Zaun und filmt; deine Uhr ist der Auslöser. Einmal auf der Uhr nach oben wischen speichert den Clip, ohne dass du die Leine loslässt oder den Leckerlibeutel weglegst. Das funktioniert mit Wear OS (für Android-Handys) und mit der Apple Watch (für das iPhone), und die Uhren-App ist kostenlos enthalten.
Fällt die Bluetooth-Verbindung aus, weil du zu weit vom Handy weggegangen bist, stoppt die Aufnahme nicht: Du kannst weiterhin auf dem Bildschirm tippen, und sobald du wieder in Reichweite bist, funktioniert die Uhr von selbst wieder. Nichts von dem, was bereits gespeichert war, geht dabei verloren.
Videotapr ist für Android und iOS kostenlos, mit 3 Clips pro Tag. Pro ist ein einmaliger Kauf für 6,99 € — kein Abo.